Projekt

Eiablagefallen

Eiablagefallen mit honiggetränkten FTA-Karten zum schnellen Erfassen von West-Nil Virus- und anderen Arbovirus- Zirkulationen.

Eiablagefallen

Das Institut hat maßgeblich dazu beigetragen, eine nach Reiter modifizierte Eiablagefalle für Culex pipiens als Hauptvektor von West-Nil- und Usutu-Viren zu entwickeln und im Routine-Monitoring einzusetzen. Die Falle fängt ganz gezielt gravide (schwangere) Culex-Weibchen, sodass die Kosten für ein Virenscreening erheblich gesenkt werden können. Die Fallen sind mit honiggetränkten FTA-Karten bestückt, sodass gefangene Weibchen, die mit Viren infiziert sind, beim Saugen an den FTA-Karten Viren abgeben, die später mit PCR-Technik auf den FTA-Karten nachgewiesen werden können. Ebenso können die Culex-Weibchen und andere Stechmücken auf Viruslast untersucht werden.

Die Fallen werden bereits in weiten Teilen Deutschland vor allem in Zoos eingesetzt. Diese Arbeiten werden in Zusammenarbeit mit dem Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg vorgenommen.

  • Rapid assessment of West Nile virus circulation in a German zoo based on honey-baited FTA cards in combination with box gravid traps. Parasites Vectors 14, 449.
    Fynmore N, Lühken R, Maisch H, Merz S, Kliemke K, Ziegler U, Schmidt-Chanasit J, Becker N · 2021
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  • Honey-baited FTA cards in box gravid traps for the assessment of Usutu virus circulations in mosquito populations in Germany. Acta Trop. 235: 106649.
    Fynmore N, Lühken R, Kliemke K, Lange U, Schmidt-Chanasit J, Lurz PWW, Becker N · 2022
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