Projekt

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EU-gefördertes Interreg-Projekt zum Schutz von Greifvögeln und zur Untersuchung von durch Stechmücken übertragenen Infektionen in den Donauregionen.

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Das Interreg-Programm der EU soll dem Schutz der Greifvögel als Spitzenprädatoren in den Anrainerstatten der Donau dienen. Die Greifvögel sind insbesondere durch illegales Bejagen, Vergiften mit vergifteten Ködern, Lebensraumverlust und Bedrohung durch Windkrafträdern bedroht. Allerdings können sie auch durch Infektionen mit West-Nil- oder USUTU-Viren zu Tode kommen. In einem Konsortium von verschiedenen Fachinstituten, wie Veterinärabteilungen z.B. an den jeweiligen Universitäten der betroffenen Länder, soll das Maß der Bedrohung der Greifvögel erfasst und Schutzprogramme entwickelt werden. Der Antrag wurde im April 2025 positiv verabschiedet.

Das IfD ist für die Länder Baden-Württemberg und Bayern verantwortlich und wird sich in enger Zusammenarbeit mit Professor Dr. Jonas Schmidt-Chanasit (BNI) und PD Dr. Ute Ziegler (FLI) vorwiegend mit WNV-Infektionen bei Greifvögeln befassen. Darüber hinaus sollen auch allgemeine Fragen des Schutzes der Greifvögel (z.B. Impfen gegen WN-Infektionen etc) behandelt werden. Ein enger Erfahrungsaustausch mit dem NABU in Baden-Württemberg und dem LBVN in Bayern als sogenannte Stakeholder wird erfolgen. Das IfD wird vor allem Stechmückenfänge mit der neu entwickelten FTA-Eiablagefalle vornehmen, um die Durchseuchung der Stechmücken mit Arboviren insbesondere West-Nil-Viren zu erfassen. Das Projekt läuft 3 Jahre und wird zu 80% von der EU finanziert. Die Koordination der Zusammenarbeit wird von dem Institut für Veterinärmedizin in Belgrad als Projektleitung übernommen.

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